Mit Kindern im Auto durch Schottland zu reisen und Tagestouren zur fahren, erfordert ein wenig Rücksichtnahme, geht aber gut.

Als Erwachsener wird man bei Tempo 60 über 300 km hinweg irgendwann stoisch und erträgt die  Fahrt einfach. Kinder sind nicht stoisch. Kinder brauchen Bewegung und Auslauf. Sie streiten sich auch gerne mal – ist ja auch klar. Da hilft am besten Ablenkung und immer freundlich bleiben. Rücksichtnahme auf die kleineren ist des Fahrers Frieden förderlich. Also schon aus Eigennutz macht es Sinn auch an die Kinder zu denken.

Spuktüten bereit halten: England ist zum Teil hügelig und kurvig

Je nachdem wie empfindlich der Magen der Kinder sind, Spuktüten bereitzuhalten, ist jedenfalls eine gute Idee. Trockene leckere schottische Kekse, auch als Shortbreads bekannt, die man unterwegs auf den Raststätten kaufen kann und Wasser – nicht Cola oder Fanta – sind gleichfalls gute Unterhaltungspunkte.

Für Unterhaltung im Auto sorgen und auch Pausen sind wichtig – das gehört auch zum Reisebericht

Ab einer bestimmten Menge an gefahrenen Kilometern freut sich auch der Fahrer über eine permanente Energiezufuhr mit Walkers Shortbreads oder Kartoffelchips, die es z.B. in kleinen Mark & Spencer Läden in den Tankstellen in allen möglichen und unmöglichen Geschmacksvariationen gibt.

Überhaupt sind die Raststätten recht bunt und leuchtend mit der wohl obligatorischen Spielhalle und heißem Wasser zum Händewaschen. Die Toilettennutzung ist kostenlos – das nur am Rande. Vielleicht bieten der Kindle oder das iPad auch einige Zeit lang eine Unterhaltung für die Kinder.

Bei einer so langen Fahrt – ohne dass man zwischendurch ein Schloss anschaut, ist es ganz hilfreich auf die Kinder zuzugehen und auch mal eine kurze Pause einzulegen, damit sie rumflitzen können. Der Fahrer streckt und reckt sich, damit wieder alle Knochen an ihrem Platz sind. Dann geht es weiter.

Zeit ist wichtig – gute Stimmung aber auch für ein entspanntes Reisen

Natürlich will man vorwärts kommen, aber ein bisschen Rücksichtnahme auf die Kinder hebt die Stimmung ungemein und irgendwann schlafen sie dann wieder mal für ein Stündchen ein. Auch wenn es mal nicht ganz so harmonisch läuft, da Kinder auch mal in einer Streitlaune sind, die mal kürzer aber auch länger anhalten kann, immer dran denken – irgendwann kommt man am Ziel an.

Wir sind auch später noch kräftig umhergefahren – die Kinder haben das prima gemacht. Weder sind sie dicker geworden noch haben sie viereckige Augen bekommen.

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